Lions spenden über 500.000 Euro für Ostafrika
Die Lions haben bislang mehr als 500.000 Euro an Spendengeldern für die Opfer der Dürrekata-strophe und Hungersnot in Ostafrika gesammelt. „Dank der Unterstützung der Lions konnten wir bereits über eine Tonne Medikamente und Spezialnahrung in eine abgelegene Region in Nord-Tansania schicken“, sagte Bernd Pastors, Vorstand der action medeor. Die Hilfslieferungen gehen zum Erzbistum Arusha im Nordosten Tansanias. Action medeor verteilt die Hilfsmittel dort an sieben Gesundheitsstationen und Krankenhäuser, die die dort ankommenden Opfer der Dürrekatastrophe versorgen. Die Hilfspakete enthalten Spezial- und Aufbaunahrung, Infusionen gegen den Flüssigkeits- und Elektrolytverlust, Antibiotika und Schmerzmittel. Über die humanitäre Hilfe für Ostafrika hinaus kooperieren die deutschen Lions und action medeor mit der Universität Kassel auf dem Gebiet der dezentralen Wasserversorgung mit Hilfe des Wasserfilters PAUL (Portable Aqua Unit for Lifesaving).
Wasserfilter „Paul“ schützt vor Cholera
Die Funktionsweise des Filters erklärte Erfinder Professor Franz-Bernd Frechen von der Universität Kassel: „Das Gerät filtert Krankheitserreger aus dem Wasser, macht es trinkbar und bietet einen wirksamen Schutz gegen Cholera, Typhus und weitere Infektionskrankheiten“. Dank seines Membran-Blocks könne das Gerät mehr als 99 Prozent der Krankheitserreger aus dem Wasser filtern. Die Membranen hätten mikroskopisch kleine Öffnungen, die wie sehr feine Siebe funktionierten: Sie ließen Wassermoleküle hindurch, Bakterien und Krankheitskeime würden zurückgehalten. Mittlerweile sei PAUL in Notgebieten in Asien, Afrika und Südamerika erfolgreich im Einsatz. Auf-grund der medeor-Mitgliedschaft bei der Hilfsorganisation „Aktion Deutschland hilft“ (ein Zusam-menschluss 20 deutscher Hilfsorganisationen) gäben die Partner auf Anfrage die Wasserfilter an diese Organisationen zur humanitären Hilfe ab, erklärte Kimmig. Letzte Woche sind 21 Wasserfilter nach Ostafrika (Nairobi) geflogen, um die Opfer der Hungersnot und Dürrekatastrophe mit trinkbarem Wasser versorgen zu können. Weitere 18 Wasserfilter befinden sich in Pakistan und werden dort in Schulen eingesetzt. Für weitere Hilfe stellen die Lions gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern, action medeor und der Universität Kassel, Pauls bereit. Die Filter werden bei action medeor gelagert. „Im Ernstfall können sie dann mit anderen Hilfsgütern schnell in die jeweilige Notregion transportiert werden, wo die Menschen ihr Wasser dann selbst filtern können“, so Bernd Pastors.
Abdruck komplett honorarfrei, kostenfreie Fotos von vor Ort unter http://www.medeor.org/Presse/Bilderdownload . Für Rückfragen kontaktieren Sie bitte: Ulrich Stoltenberg, Pressesprecher der deutschen Lions, Telefon: 0221/26007646, E-Mail: ulrich.stoltenberg@lions.de.








