Rund um das Horn von Afrika verhungern die Menschen. Die katastrophale Mischung aus Konflikten, hohen Lebensmittelpreisen und Dürre hat mehr als elf Millionen Menschen in Not gestürzt. Selbst für Flüchtlinge, die die Lager erreichen, gibt es oft keine Hoffnung. Viele sind nach dem langen Weg durch die Dürregebiete zu schwach und sterben, bevor sie medizinisch behandelt werden können. Oft gibt es gar keine Medizin. Ärzte sehen ihre Patienten sterben und können nichts unternehmen.
Die Deutschen Lions leisten in Kooperation mit dem Deutschen Medikamenten-Hilfswerk action medeor humanitäre Hilfe. Der bewährte HDL-Kooperationspartner „action medeor“ hat eine Zweigstelle in Tansania. So gingen bereits Hilfslieferungen mit Antibiotika, Wasserentkeimungstabletten, Babynahrung und Vitamintabletten nach Dadaab, weitere Hilfsangebote werden für uns konkretisiert.
Die von den deutschen Lions finanzierten Hilfslieferungen gehen zur Zeit an das Erzbistum Arusha im Nordosten Tansanias – auch diese Region wurde von der Dürrekatastrophe getroffen und benötigt dringend Hilfe. Unsere Partnerorganisation, das Deutsche Medikamenten-Hilfswerk action medeor, verteilt die Hilfsmittel dort an sieben Gesundheitsstationen und Krankenhäuser. Die Hilfspakete enthalten Spezial- und Aufbaunahrung, Infusionen gegen den Flüssigkeits- und Elektrolytverlust, Antibiotika und Schmerzmittel. Dr. Mardai, der Gesundheitsdirektor der Erzdiözese von Arusha hat bestätigt, dass die Hilfe garantiert ankommt und lebensnotwendig ist.
Aktuelle Informationen finden Sie auf www.lions-hilfswerk.de.
Dank der unbürokratischen Unterstützung von Lufthansapilot und Lionsfreund Claus Harder vom LC Aschaffenburg Pompejanum konnten Mitte August auch insgesamt 21 Paul-Wasserfilter (11 vom Distrikt BN, und 10 vom HDL) mit einem der größten Hilfsflüge für die Hungerregion in Ostafrika auf die Reise nach Kenia gehen. An Bord waren rund 90 Tonnen Nahrungsmittel und Medikamente. Die Hilfslieferungen bestehen vor allem aus Mehl und Speiseöl, darunter sind aber auch zehn Tonnen medizinische Güter wie Infusionen und Antibiotika. Die Spenden stammen von verschiedenen Hilfsorganisationen und Unternehmen. Organisiert wurde die Hilfslieferung vom Verein "Luftfahrt ohne Grenzen", der in Frankfurt ansässig ist. Vom Flughafen Nairobi aus werden die lokalen Lions und die Hilfsorgansiation HELP die Pauls in die Krisengebiete weiter verteilen.
Wir müssen Ostafrika in diesem Moment höchster Not helfen. Bitte spenden Sie, um das Leben dieser Menschen zu retten. Wir brauchen die Unterstützung von Ihnen allen. Helfen Sie bitte mit!
Spendenkonto: Hilfswerk der deutschen Lions e.V. Frankfurter Volksbank eG BLZ: 501 900 00 Konto-Nr.: 300 500 Stichwort: Ostafrika